Nahles will SPD mit Vierjahresplan zur Macht führen
Wladimir Iljitsch Nahles
16/11/2009 von leconciergeDer Fortschritt hat wieder eine Zukunft!
15/11/2009 von leconciergeGabriel und Eppler verzauberten SPD-Delegierte
Ich schwöre, ich war’s nicht
09/10/2009 von leconciergeDiese Zeitung wirbt mit den Bildern und Zeichnungen des Malers Thomas J. Richter. Sie sind direkt und freundlich, kämpferisch und lustig, verwegen und schlau – so , wie diese Zeitung idealerweise sein soll. Und jetzt sind sie weg. Sang- und klanglos aus dem Lager in der jW-Ladengalerie entfernt. Aber nicht von uns. Wir wissen nicht, von wem.
Gute Späße sind überall gut (1)
09/10/2009 von leconciergeDa hätte es mir noch eher eingeleuchtet, wenn der Preis an Obamas Hund Bo gegangen wäre [...]
Denn Bo ist auch naiv und meint es bestimmt auch gut. Und wie alle Hunde freut er sich, wenn man ihn lieb hat, und tut alles dafür. Aber anders als der Präsident kann er mit diesen Eigenschaften keinen Schaden anrichten.
Lob der Einseitigkeit
06/10/2009 von leconciergeZum 100. Geburtstag des Dramatikers Alfred Matusche am 8. Oktober 2009.
Als der Dichter Alfred Matusche herausfand, dass er so gar nicht in seine Zeit passte, da trat er ohne zu zögern aus ihr aus. Das hat sie ihm, fristlos gekündigt wie sie war, bis heute nicht vergeben.
Matusche ist kein Anti-Moderner, er strengt sich nicht an, etwas Erledigtes zu erledigen. Seine Dramen sind ohne jedes Argument, fast organisch, einfach nicht modern. Zwei Dinge vor allem machen ihn aus: Er dichtete, als habe es Bertolt Brecht nie gegeben, und er dichtete, als sei es die erste Pflicht des Künstlers, die Kunst zu machen und nicht die Politik.
In manchem
04/10/2009 von leconciergeAngesichts interner Diskussionen, wie man die eine oder die andere Äußerung von Peter Hacks zu bewerten hat, und angesichts der schablonenhaften Reaktionen der Öffentlichkeit auf diese Äußerungen sowie angesichts der Notwendigkeit, mit der Zeit zu gehen und auch Hacks an den Maßstäben der voranschlappenden Gegenwart zu messen, könnte man vielleicht sagen:
In manchem war Peter Hacks der Thilo Sarrazin seiner Tage.
Frankfurter Fragebogen
03/10/2009 von leconciergeAus gegebenem Anlass unterziehe ich mich der Tortour de force der unaufgeforderten Auskunftswut:
Was ist für Sie das größte Unglück: Etwas nicht verstanden zu haben.
Wo möchten Sie leben: Im späten 18. Jahrhundert, mit einem Rückreiseticket in der Tasche.
Michael Gräter
06/09/2009 von leconciergesagt, Klatsch sei unser sozialer Klebstoff.
Mag sein, aber muss man ihn gleich schnüffeln?
Geständnisse eines Kirchenchefs
05/09/2009 von leconciergeKenn’ ich!:
Seit es Messdienerinnen gibt, geht die Zahl der geistlichen Berufungen zurück.
Haben Sie mal neben einer Frau gekocht?
Die DDR, das Ganze und wir
06/08/2009 von leconciergeDie tageszeitung hatte jüngst noch etwas ungenutzten Raum und frug mich, ob ich etwas für sie schreiben würde zu der Frage, warum die DDR, die doch uns einerseits so abstößt mit Mauer und Stasi etc., gleichzeitig so große Kunst hervorgebracht habe. Das tat ich, und die taz druckte meinen Text.
Etliche Leser meldeten sich, in Kommentaren auf der Webseite, in Leserbriefen und in e-mails. Ich werde das natürlich nicht auf Dauer durchhalten können, aber es scheint mir angebracht, einmal sowohl meine eigene Kritik an meiner Arbeit als auch die Kritik der Leser ausführlicher zu darzustellen.